Kredit für Eigentumswohnung – Immobilienkredit zum Wohnungskauf

Ob man als Eigentümer einer Immobilie nun das eigene Haus oder eine Eigentumswohnung bevorzugt, ist im Grunde Geschmackssache. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile, so möchten die Hauseigentümer oftmals zum Beispiel ein Stück mehr Freiheit haben, während die Eigentümer einer Eigentumswohnung es bevorzugen, im Rahmen einer Gemeinschaft mit direkten Nachbarn zu wohnen.

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Dann lohnt es sich eine Eigentumswohnung zu kaufen. Von der Finanzierung her gibt es keine Unterschiede, ob man sich nun für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung entscheidet. Der Kredit für die Eigentumswohnung ist also genau die gleiche Art von Darlehen, wie für die Hausfinanzierung, nämlich der Immobilienkredit.

Immobilienkredit zur Finanzierung der Eigentumswohnung

Kredit für Eigentumswohnung - Immobilienkredit zum WohnungskaufVon der Darlehensart her handelt es sich in den meisten Fällen um ein Hypothekendarlehen, das hin- und wieder auch in einer etwas abgewandelten Sonderform als endfälliges Darlehen vom Kreditnehmer in Anspruch genommen wird. Der Immobilienkredit wird seitens der Bank an Kunden vergeben, die eine ausreichende persönliche und wirtschaftliche Bonität aufweisen. Zur Beurteilung dieser Bonität benötigt die Bank zumeist eine Schufa-Auskunft, Gehaltsnachweise und die Erstellung einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Anhand dieser kann beurteilt werden, wie hoch die Kreditrate zur Rückzahlung des Immobilienkredites sein kann, und ob diese in einem passenden Verhältnis zur Laufzeit und Darlehenssumme steht.

Mit einer monatlichen Rate von nur 300 Euro kann man zum Beispiel sicherlich keinen Immobilienkredit über 100.000 Euro in 20 Jahren zurückzahlen. Als Kreditsicherheit im Rahmen der Finanzierung einer Eigentumswohnung durch den Immobilienkredit wird die Eintragung einer Grundschuld zu Lasten des Kreditnehmers und zu Gunsten des Kreditgebers genutzt.

Der Unterschied zu einer Hausfinanzierung besteht hier lediglich darin, dass man normalerweise bei der Eigentumswohnung kein Grundstück als Grundschuld eintragen kann, sondern sich die Absicherung nur auf die Wohnung beziehen kann.

Bei der Eintragung der Grundschuld gilt es daher auch zu beachten, dass man selbstverständlich nicht das gesamte Objekt eintragen kann, sondern nur die genau bezeichnete Wohnung, die der Kunde finanzieren möchte. Der Kreditnehmer hat mit dem Erwerb der Wohnung ein Miteigentum nach Bruchteilen an der gesamten Immobilie. Vom Ablauf her gestaltet sich der Immobilienkredit zur Finanzierung der Eigentumswohnung so, dass der Kunde nach Erhalt der Darlehenssumme im Folgenden in monatlichen Raten das Darlehen nebst Zinsen zurück zahlen muss.

Die Rate setzt sich zunächst zu 99 Prozent aus dem Zinsanteil und zu einem Prozent aus dem Tilgungsanteil zusammen, wobei der Zinsanteil allerdings im Laufe der Zeit durch die Tilgungsverrechnung immer geringer wird. Ist der Immobilienkredit dann später vollständig abgelöst, wird die Grundschuld aus dem Grundbuch gelöscht und der ehemalige Kreditnehmer ist dann uneingeschränkter Eigentümer der Eigentumswohnung.