Hausratversicherung – Was ist versichert und was nicht?

Mit einer Hausratversicherung besteht für den gesamten Hausrat (Gebrauchs-, Einrichtungs- und Verbrauchsgegenstände des Haushaltes) Versicherungsschutz gegen Gefahren wie Sturm, Hagel, Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Vandalismus und Raub. Auch Schutzkosten, Aufräumungskosten und Hotelkosten sind in der Hausratversicherung eingeschlossen.

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In den Vertrag kann auch die Absicherung gegen Fahrraddiebstahl sowie gegen Überspannungsschäden und Elementarschäden aufgenommen werden.

Versicherte Gefahren bei der Hausratversicherung

Sturmschaden für Hausratversicherung

Erstmals wurde eine Hausratversicherung auf Grundlage des Tarifs VHB 42 als eigenständige Versicherung im Jahr 1942 angeboten. In den darauffolgenden Jahren (zuletzt 2004) erfolgten Überarbeitungen der Allgemeinen Hausratversicherungsbedingungen.

Bei einer solchen Versicherung werden sinngemäß alle beweglichen Sachen im Haushalt des Versicherungsnehmers versichert. Hierzu werden Kleidung, Möbel, Haushaltsgeräte (z. B. Kühlschrank, Fernseher) sowie Nahrungsmittel gezählt. Da die Haftung oft begrenzt ist, wirkt sich eine Unterversicherung nachteilig im Falle eines Schadens aus.

Sinnvoll ist deshalb der Abschluss einer Versicherung mit einer festgesetzten Versicherungssumme nach Wohnfläche, welche dem Kunden einen Neuwert-Ersatz bis zu dieser Grenze bietet. Dies birgt bei großen Wohnungen allerdings oft die Gefahr einer Überversicherung, die in der Regel auch nicht erwünscht ist.

Versicherungsort ist immer die im Versicherungsschein angegebene Wohnung. Mithilfe einer Außenversicherung kann dieser erweitert werden, um den Hausrat abzusichern, der sich vorübergehend an einem anderen Ort (z. B. in der Ferienwohnung) befindet.

Die Beitragshöhe der Hausratversicherung richtet sich nach der Höhe der Versicherungssumme, den gewünschten Einschlüssen (z. B. Schutz vor Fahrraddiebstahl) und einer sogenannten Einbruchdiebstahl-Tarifzone (richtet sich nach dem Versicherungsort).